Archiv für Oktober 2009

Chadecja i libera?owie przejmuj? rz?dy

Mittwoch, 14. Oktober 2009
Przysz?y wicekanclerz Niemiec; ?ród?o: www.guido-westerwelle.de

Przysz?y wicekanclerz Niemiec; ?ród?o: www.guido-westerwelle.de

Wszystko wskazuje na to, ?e w Niemczech nast?pne cztery lata b?dzie sprawowa? rz?dy koalicja sk?adaj?ca si? chadeckiej partii CDU/CSU i partii liberalnej FDP. Wyniki wyborów pokaza?y, ?e dotychczasowy koalicjant ? socjaldemokracji – stracili zaufanie wyborców i przejd? teraz do opozycji.

Kanclerzem pozostanie Angela Merkel. Jej partia zdoby?a ponad 33 proc. g?osów i przy wspó?pracy z FDP, która uzyska?a ponad 14 proc. poparcie, jest w stanie utworzy? nowy rz?d. W nowym Bundestagu zasi?d? pos?owie nast?puj?cych partii: CDU i CSU (chadecja), SPD (socjaldemokraci), FDP (libera?owie), Bündnis 90/Die Grünen (zieloni) i Die Linke (socjali?ci).

Przysz?ym wicekanclerzem zostanie lider partii FDP ? Guido Westerwelle. Jest on równie? kandydatem na ministra spraw zagranicznych. 47-letni szef libera?ów, doktor nauk prawniczych, po raz pierwszy zasi?dzie w rz?dzie.

Rozmowy koalicyjne mi?dzy chadecj? i libera?ami maj? zosta? zako?czone podpisaniem umowy koalicyjnej, a nowy rz?d utworzony do 9 listopada, dnia w którym obchodzona jest rocznica upadku muru berli?skiego.

Als Gastarbeiter nach Polen

Donnerstag, 8. Oktober 2009

In Polen keine Rezession; Quelle: www.premier.gov.pl

In Polen keine Rezession; Quelle: www.premier.gov.pl


Ich lese gerne deutsche Artikel über Polen, um mein Heimatland aus einer anderen Perspektive betrachten zu können. Diese Woche fand ich in der Zeitschrift Wirtschaftswoche, Ausgabe Nr. 41, einen Text über deutsche Auswanderer, in dem schwarz auf weiß steht: die beliebtesten Auswanderungsländer der Deutschen sind die Schweiz, USA und??.POLEN.

Hätte mir das Jemand noch vor kurzem erzählt, hätte ich ihm einen Vogel gezeigt. Jetzt lese ich darüber in einer etablierten deutschen Wirtschaftszeitschrift und kann meinen Augen nicht trauen. 13 000 Bundesbürger gingen 2008 nach Polen. Damit war mein Heimatland das drittbeliebteste Auswanderungsziel.

Ich wollte die Sache näher untersuchen und fragte mich nach Beweggründen für diese Entscheidung. Nicht das ich mein Heimatland nicht schön und interessant finde. Nur?Polen ist im Vergleich zu Deutschland ein relativ armes Land. Die Löhne sind eher niedrig, die Straßen schlecht und die Sprache nicht einfach zu lernen.

Ein wichtiger Grund für Auswanderung ist, wie immer in der letzten Zeit, die Krise. Im Unterschied zu Deutschland ist die gegenwärtige Wirtschaftssituation in Polen relativ stabil und die Kaufkraft weiterhin stark. Im zweiten Quartal des Jahres 2009 erwirtschaftete Polen im Vergleich zum Vorjahr ein BIP-Wachstum in Höhe von 1,1 Prozent und ist damit das einzige EU-Land, das keine Rezession verzeichnet.

Der Umzug nach Polen wird außerdem durch die Tatsche erleichtert, dass polnische Arbeitgeber deutsches Know-how sehr schätzen und gerne deutsche Führungskräfte beschäftigen. Ein Geschäftsführer kann in Polen bis zu 150 000 Euro im Jahr verdienen. Zu den gefragten Berufen gehören: IT-Fachkräfte, Ingenieure, vor allem Maschinen- und Anlagebauer, Ärzte und Kaufleute. Für eine Beschäftigung braucht man häufig nicht einmal Polnischkenntnisse, in manchen Berufen reicht Englisch oder Deutsch aus.

Polens Beitritt zur Europäischen Union hat ferner weitere Hürden abgebaut. Deutsche als EU-Bürger, die sich in Polen nicht länger als 3 Monate aufhalten, benötigen keine Aufenthaltsgenehmigung. Von der Genehmigungspflicht sind auch Deutsche befreit, die zwar in Polen arbeiten, jedoch in einem anderen EU-Staat mit Hauptwohnsitz gemeldet sind und mindestens einmal pro Woche dorthin zurückkehren. Dauert der Aufenthalt in Polen länger als 3 Monate, ist jedoch eine Genehmigung einzuholen.

Ein weiterer wichtiger Faktor für die deutsche Auswanderung gen Osten ist die Abschaffung einer Arbeitsgenehmigung für EU-Bürger. Seit dem 1. Mai 2004 sind Bürger der Europäischen Union und ihre Familienagehörigen von der Pflicht befreit, eine Arbeitserlaubnis als Voraussetzung für den Zugang zum polnischen Arbeitsmarkt zu besitzen.

Und zum Schluss das allerwichtigste: Bei allen wirtschaftlichen Gründen ist die Anziehungskraft der Polinnen häufig das letzte und damit wichtigste Argument nach Polen zu gehen. Die ?Weichsel-Aphrodite? hat es nicht nur Heinrich Heine angetan. Auch vielen anderen Deutschen.