Archiv für September 2012

S?owo, którego nie ma

Mittwoch, 12. September 2012

Dwa razy w roku, we wrze?niu i w lutym, organizuj? spotkania osób, które s? w jaki? sposób zwi?zane z Polsk?. Ucz? si? albo polskiego, albo maj? znajomych Polaków, s? Polakami, albo te? interesuj? si? moim krajem ojczystym, tudzie? maj? zamiar sp?dzi? urlop nad Wis??. I za ka?dym razem mam ten sam problem zapraszaj?c zainteresowanych imprez? rodaków. Jak nazwa? te spotkania w j?zyku polskim. Tutaj musz? ujawni?, ?e mieszkam od paru ?adnych lat w ma?ym niemieckim miasteczku niedaleko Kolonii, w przytulnym Euskirchen.

J?zyk niemiecki oferuje dla tego typu imprez krótki wyraz sk?adaj?cy si? w?a?ciwie z dwóch s?ów, a mianowicie: Stammtisch, w dos?ownym t?umaczeniu ?sta?y stó??. Polakowi to okre?lenie nic nie mówi. I to nie tylko dla tego, ?e nie wie on, co to znaczy. Ale przede wszystkim dla tego, ?e tradycja regularnych spotka? w restauracji lub w pubie grupy osób o podobnych zainteresowaniach w?a?ciwie nie jest znana w Polsce.

W Niemczech ?Stammtisch? istnieje od pokole?. Na wsiach w wiejskiej gospodzie spotykali si? i pewnie nadal spotykaj? si? regularnie dygnitarze ?rodowiska wiejskiego: burmistrz, lekarz, nauczyciel, aptekarz i maj?tni gospodarze z okolicy.

W miastach spotkania w pubach lub knajpkach maj? bardziej lu?ny charakter. Tu stali klienci, nie?alenie od przynale?no?? klasowej i ci??ko?ci portfela, maj? osobny stó? do dyspozycji, przy którym albo graj? w karty, albo dyskutuj? na ró?ne tematy, nie tylko polityczne, lub po prostu pij? razem piwo. J?zyk polski nie oferuje dla tego typu imprezy adekwatnego okre?lenia. W s?owniku mo?na znale?? tylko d?ugi opis niemieckiego has?a.

stammtisch-definicja

zdj?cie: Magdalena Kuckertz

Bardzo bym si? ucieszy?a, gdyby w moim j?zyku ojczystym równie? dla tego zjawiska skupiaj?cego interesuj?cych ludzi w mi?ej atmosferze pubowej znalaz?oby si? odpowiednie s?owo, a nie d?uga irytuj?ca definicja lub wyraz obcy.

Mo?e ju? w lutym przy nast?pnym spotkaniu przy pomocy czytelników tego artyku?u b?d? mia?a okazj? u?y? tego s?owa? Czekam na propozycje.

Lagebericht Teil 5

Sonntag, 2. September 2012

von Sabrina Deiter
Meine Lieben, es wird Zeit, Zeit für Lagebericht Nummer 5.

Morgen, ja morgen hab ich Bergfest… dann liegen nur noch 3 1/2 Wochen vor mir und ich werde zurück in die Heimat reisen… Was kann ich berichten? Ich habe eine neue Mitschülerin! Nein, keine Medizinstudentin. Eine Studentin der Agrarwissenschaft, die sich nach ihrem Bachelorabschluss ein Jahr Pause gönnt und durch die Welt tingelt. Tja und da kam ihr der Gedanke, hey, lern’ ich doch mal Polnisch. Letztes Jahr im Dezember war sie schon einmal für zwei Wochen in Warschau und hat einen Intensivkurs besucht. Jetzt sind wir zwei zusammen und verstehen uns recht gut. Waren gestern Kaffee trinken und heute haben wir uns zum Lernen getroffen.

Ach ja, ich bin übrigens die absolute Streberin, ich hab jetzt Di, Mi, Do jeweils eine Stunde am Nachmittag Unterricht. Heute hatte ich meine erste Nachmittagsstunde. Sehr schön: Wiederholung. Grammatik, Grammatik, Grammatik. Sprechen, Sprechen, Sprechen. Sich einen Abbrechen, seine Zunge verschlucken, vom Stuhl kippen, den sterbenden Schwan machen und denken: “Warum nicht Spanien… warm, leichte Grammatik, leichte Konversation…bla, bla, bla!”

Heute Abend sollte von meiner Schule ein Tandemaustausch stattfinden. Was hatte ich mich darauf gefreut… und dann hab ich von meiner Lehrerin hören müssen, dass es doch nicht stattfindet. Mann, was war ich enttäuscht. Bin dann erst mal in ein Cafe… heiße Schokolade trinken, mit einem fetten Stück Schokoladenkuchen!!! Und ja; die Kellnerin hat mich verstanden und ich hab sie verstanden und es gab keinen Käsekuchen mehr, den ich haben wollte und dann hab ich Schokotorte bestellt und sie hat mich gefragt, ob ich Schokotorte mit Creme Mousse haben möchte oder Schokokuchen mit Früchten und das hab ich alles verstanden und sie hat meine Antwort verstanden und dann war doch alles gut. Und danach bin ich durch die Stadt gestreunt, habe ein paar Fotos gemacht (ja die werd ich auch noch einstellen) und dann bin ich durch die Geschäfte gezogen und habe ganz viele Taschen und Schuhe gefunden, die mir mehr als gut gefallen haben und die in sehr naher Zukunft in meinen Besitz übergehen werden. Und ich hab mich mit einem sehr netten Verkäufer unterhalten… ach ja.

geschenkartikel-mit-polnischen-volksmustern
Foto: Sabrina Deiter

Morgen machen wir noch mal ne Wiederholung und dann geht es auch endlich weiter im Buch… die letzten Tage haben wir immer nur Blätter bekommen. Das mag ich nicht so gerne, ich gehöre zu den Menschen, die ihr Wissen an Lektionen messen… Ja, to-do-listen-abhaken-macht-mich-mehr-als-glücklich. Mein Buch aufzuschlagen und sagen zu können, dass hab ich gemacht und ich kann’s, ist einfach super!

Das WE war chillig. Sonntag waren wir im Museum des Warschauer Aufstandes! Hart! An der Gedächtniswand hingen nur junge, hübsche, polnische Menschen. Tja, und dann kamen wir in den Bereich, wo über die Struktur in Deutschland im zweiten Weltkrieg berichtet wurde, unter anderem ein Bild mit einer Sport treibenden Frau. Die, wie soll ich sagen, nicht gut aussah?

Abends sind Monika und ich noch in ein Pub – warmes Bier trinken. War echt gut, bis wir männliche Gesellschaft bekamen. Die Gesellschaft war mehr als betrunken, sodass ich ihn gar nicht verstanden habe, weil er übel genuschelt hat. Er ging… und kam wieder… er ging… und kam wieder… und beim dritten Mal brachte er seinen Freund mit. Der sogar nichts mehr konnte, der aber meinte, sich mit auf meinen Stuhl setzen zu müssen. Dummerweise lag mein linker Fuß unter meinem rechten Bein, tja, und genau da hat er sich mit seinen gefühlten 130 kg drauf gesetzt. DANKE! Mein linker Fuß schmerzt jetzt noch und ich kann nur Turnschuhe tragen. Kommt natürlich super bei der Kälte und bei Schnee!!

Die Geschichte endete damit, dass sie sich irgendwann verfitzt hatten, wir unser Bier austranken, zum Kiosk gingen und uns dort ein paar Dosen holten! (Ja, Dosenbier!). Und da war einer der coolsten Polen, die ich je kennengelernt habe! Ein Rocker! Richtig coole Sau und sprach ein super verständliches Polnisch! Er wollte Monika und mir nicht abkaufen, dass ich Deutsche bin, das sind die Momente, da kommt einem das Pippi in die Augen und man denkt sich für einen kleinen Moment: “Du bist doch keine Hilo und irgendwann wirst auch du das hinbekommen, Polnisch zu sprechen, sodass dich jeder versteht, sei er auch noch so voll.” Sein letzter Satz: “Rock N Roll”

einer-der-coolsten-polen
Foto: Sabrina Deiter

Hier noch ein Link, wen es interessiert… einer meiner polnischen Lieblingslieder. Versteht man auch ohne Polnisch… 🙂 http://www.youtube.com/watch?v=DfgtTCaRyKM
(Piotr Rubik ??wiat si? nie ko?czy?) [Die Welt geht nicht unter]

Dann noch etwas ganz Wichtiges. Am Sonntag ist es soweit! Ich sehe meine Lieblings-Anni wieder! Was freu ich mich! Nach zwei Jahren sehen wir uns wieder und dann noch in Polen! Anni und ich kennen uns von unserem Sprachkurs in Krakau. Wir treffen uns am Sonntag am Bahnhof für zwei Stunden.

So, ich glaube, dass war?s. Ja! So sahen die letzten Tage aus! Ich hoffe, euch geht es allen gut und ihr haltet euch schön warm! Es ist auszuhalten! Ich weiß, wovon ich spreche… -24 Grad sind auszuhalten.

Ich wünsch euch was!
Passt auf euch auf!

Fortsetzung folgt…